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EM VISION PROCESS |
Prozess-Mikrowellenscanner und Microwave-Vision-Systeme |
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Für die kontinuierliche Untersuchung von Prüfobjekten wurden die Mikrowellenscanner und Microwave-Vision-Systeme der Modellreihe EM VISION PROCESS entwickelt. Sie werden im Prozess über oder unter laufenden Materialbahnen angebracht. Wegen der meist höheren Verarbeitungsbreiten und Fliessgeschwindigkeiten empfiehlt sich für Prozessanwendungen die Anordnung der Mikrowellensonden in einer Zeile oder einem Array. Die Mikrowellensensoren sind dabei ähnlich wie in einem optischen Bildsensor oder in einer Zeilenkamera als Pixel anzusehen. Für eine Ortauflösung von 10 mm auf einer Messbreite von 2000 mm ergibt sich z. B. eine Mindestanzahl von 64 Mikrowellensensoren jeden genutzten Typs. |
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Mikrowellenscanner der Reihe EM VISION PROCESS stehen sowohl als Mikrowellenscanner-Module wie auch als schlüsselfertige Microwave-Vision-Systeme bereit. Derzeit können Bahn- und Objektbreiten bis zu 2,50 Meter abgedeckt werden. Eine Anordnung dieser Arrays am Messobjekt von oben und unten ermöglicht die Untersuchung des kompletten Querschnitts. Der Mikrowellenscan kann dabei je nach Ausführungsform reflektiv wie auch transmittiv durchgeführt werden. Reflektiv arbeitende Mikrowellenscanner erlauben auch eine mehrdimensionale Auswertung des Scans in verschiedenen Tiefenschichten. Für die Erfassung innerer Materialeigenschaften wie der Feuchte stehen 4 verschiedene Mikrowellensensoren unterschiedlicher Eindringtiefen zur Verfügung. Die Mikrowellenscanner-Module werden mit 8, 16 oder 32 Mikrowellensonden eines Typs vorkonfektioniert. Andere Bestückungsvarianten oder Kombinationen von Sensoren können kundenspezifisch realisiert werden. Die Sensormodule sind höhenverstellbar, so dass auf unterschiedliche Materialdicken reagiert werden kann. Ihre Daten werden von im jeweiligen Gehäuse integrierten embedded PCs aufgenommen und verwaltet. Die Auswertung und Visualisierung der Daten sowie die Steuerung des Gesamtsystems erfolgt auf einem Industrie-PC. Prozessscanner liefern fortlaufende Abbildungen der inneren Struktur der untersuchten Objekte in mehreren Ebenen. Diese können mit vielfältigen Filteralgorithmen nachbearbeitet und für Entscheidungen über die Qualität oder die Eigenschaften des Untersuchungsobjekts herangezogen werden. Die Datenaufnahme und erste Schritte der Auswertung ermöglicht die Software MOIST SCAN. |
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